Abnehmen in stressigen Zeiten

Kennen Sie das?


Sie möchten das Gewicht reduzieren, haben sich auch schon einen Ernährungsplan mit leckeren, frischen Rezepten sowie ein Fitnessplan ausgedruckt. Aber vor lauter Computer und Terminstress, klappt davon meistens irgend etwas nicht.

 

Am Morgen an einem Meeting, mittags im Büro, unterwegs im Aussendienst - bis eine Küche erreichbar ist, dazu alles eingekauft, das Gemüse gerüstet, die Kochtöpfe auf dem Herd und nach dem Essen das Geschirr wieder gespült, braucht es seine Zeit.

Wer arbeiten muss oder viel unterwegs ist, hat kaum die Möglichkeit sich selber an den Herd zustellen um eine gesunde Mahlzeit zuzubereiten. 

 

Aus Zeitgründen müssen oft schnelle Gerichte her. Und weil's die im nächsten Fast Food Restaurant oder beim Bäcker gibt, ist die Versuchung gross. Selbstverständlich darf das auch mal sein, aber eher in Ausnahmefällen. 

Das Zauberwort heisst, ein geregelter Mahlzeitenrhythmus


.....das hält Körper und Geist fit und ist erst noch Linienfreundlich

 

Gehören Sie zu den Frühaufstehern, die ihren Dienst früh beginnen müssen, oder zu denen die nach Bürozeiten arbeiten können, oder müssen Sie in wechselnden Schichten arbeiten? Egal - der Körper richtet sich nach ihrem persönlichen Lebensrhythmus. Für die meisten Menschen beginnt der Job morgens, am idealsten mit einem ausgewogenen Frühstück- Doch das bereitet schon sehr vielen Mühe: So früh am morgen kriege ich nichts runter“ – Ich habe keine Zeit oder am morgen nichts essen fällt mir leichter als am Abend usw. 

 

Der persönliche Biorhythmus und die aktuellen Lebensgewohnheiten, (die lassen sich übrigens auch einmal überdenken), bestimmen ob jemand zu den Frühstückern oder zu den Z’morge – Muffel gehört. Für beide gilt, dass am Morgen die Energiereserven erschöpft sind und der Körper Nachschub benötigt.


Wer morgens isst bringt sein Gehirn in Job-Top- Form.

 

Das Frühstück können Sie gerne auch mal verschieben aber nicht ausfallen lassen. Trinken Sie doch einfach ein stärkendes Getränk wie ein Milchkaffee, ein Milchmischgetränk oder ein Joghurtdrink bevor Sie das Haus verlassen und nehmen Sie dafür später einen etwas ausgiebigeres Znüni.

 

Snacken oder essen Sie?

 

Wenn der kleine Hunger zwischendurch kommt, vor allem dann, wenn man das Frühstück oder das verspätete Z’Morge weggelassen wird, dann meldet sich der Bauch spätestens jetzt. Und der Bauch erinnert er sich sofort an die zahlreichen süssen Versprechungen aus der Werbung. Zucker und Fett sättigen zwar schnell und gut, machen aber nicht Appetit auf ein vollwertiges Mittagessen, da man ja oft vor lauter „Snacken“ fast schon satt ist.


Frauen snacken, Männer essen


Frauen essen lieber mehrere kleine Portionen pro Tag, statt drei klassische Mahlzeiten. Männer hingegen bevorzugen volle Teller. Viele Ratgeber empfehlen drei Haupt- und Zwischenmahlzeiten pro Tag. Begründung: Mehrere kleine Mahlzeiten halten den Blutzucker stabil und verhindern Heisshungeranfälle. Tatsächlich ist es jedoch so, dass es keine festen Regel gibt und die persönliche Vorliebe zählt: Wer mit häufigen Mahlzeiten sein Gewicht stabil halten kann, ist gut beraten. Wer mit drei Hauptmahlzeiten satt ist und keine Zwischenmahlzeiten braucht, fährt damit genauso gut.


Es „Salötli“ zum Z’ Mittag sättigt nicht!

 

Was denken Sie, wieviel Eisbergsalatköpfe müssten Sie essen um ein ausgewogenes Menü von ca. 500 kcal zu decken? Es sind ca. 12 Stück, schaffen Sie das? Kaum oder, darum wählen Sie lieber ein ausgewogenes Mittagessen nach dem Tellerprinzip.


  • ½ Ballaststoffe, (Salat und Gemüse) 
  • ¼ Eiwess, (Fleisch, Eier, Tofu, Fisch usw)
  • ¼ Kohlenhydrate (Teigwaren, Kartoffeln, Reis usw)

Das macht den Körper satt und Geist wieder leistungsfähig und verhindert Heisshungerabfälle bis am Abend.

 

Und am Abend?

Halten Sie sich auch am Abend an das Tellerprinzip. Wenn Sie möchten können Sie auch die Kohlenhydrate einmal weglassen und dafür den Eiweissteil erhöhen. Aber auch da gilt, achten Sie auf ihre persönliche Wahrnehmung, wenn Sie nach einem Abendessen die Kohlenhydrate weglassen und später einen Heisshunger entwickeln, bauen Sie sie lieber wieder zu ¼ vom Teller ein, bevor der ganze Chipssack leer ist.

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